Messtechnik hat zum Ziel, Qualität, Effizienz und Produktivität im Hinblick auf ökonomische, ökologische und auch humane Gesichtspunkte hin zu verbessern. Prozesse auf dieser Grundlage zu überwachen und zu optimieren, funktioniert nur mit verlässlichen Geräten - unabhängig, ob es um Bereiche in der Industrie, Gesundheitswesen, Forschung, Labor oder Umwelttechnik handelt.
Es müssen physikalische und geometrische Größen, wie z.B. Temperaturen und Drücke oder auch elektrische Spannungen präzise erfasst, analysiert und kontrolliert werden. Das erfolgt anhand modernster Sensoren in Verbindung mit Steuerungs- und Regeltechnik und oft auch schon mit künstlicher Intelligenz.
Der Fokus liegt auf der Messgenauigkeit. Alle Komponenten - auch die Gehäuse - müssen von höchster Qualität sein, um präzise Ergebnisse zu liefern..
Erste Frage, die sich stellt, ist natürlich, wo das Gerät zum Einsatz kommt: mobil oder stationär, indoor oder outdoor; kann es kabelgebunden sein oder muss autark funktionieren? Für stationäre Anwendungen mit dauerhaftem Betrieb eignen sich Tisch- oder Wandapplikationen, während für den mobilen Einsatz eher Handgeräte oder Wearables zum Einsatz kommen, die durch Portabilität und Flexibilität punkten.
Die Einsatzmöglichkeiten von Messtechnik sind vielfältig und komplex und somit auch die Anforderungen an die Gehäuse. Aber eines haben alle gemeinsam: Sie sind mit hochwertiger und präziser Elektronik ausgestattet und diese muss passend „verpackt“ werden, daher müssen einige Faktoren bei der Auswahl des passenden Gehäuses berücksichtigt werden.
1. IP-Schutzart:
Die Schutzart kennzeichnet den Schutzgrad des Gehäuses gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Die Umgebung, in der das Messgerät eingesetzt wird, ist maßgeblich, für die Schutzart, die das Gehäuse mitbringen muss: Je „extremer“ die Umgebungsbedingungen, desto höher sollte die IP-Schutzart sein.
2. Material:
Kunststoffgehäuse bieten oft eine gute Balance zwischen Festigkeit, Gewicht und Kosten und sind außerdem anpassungsfähig in Farbe und Form Unterschiedliche Kunststoffe verfügen über verschiedene Eigenschaften hinsichtlich UV- oder Chemikalien-Beständigkeit, Brennbarkeit, Schlagzähigkeit, Verschleißfestigkeit u.v.m., je nach Materialzusammensetzung.
3. Größe und Design:
Die Gehäusegröße und die elektronischen Komponenten sollten optimal aufeinander abgestimmt sein: von miniaturisiert bis hin zu großvolumig. Effiziente und flexible Montagemöglichkeiten, Bedienungs- und Ablesefreundlichkeit oder auch Ergonomie sind weitere Details, die nicht zu vernachlässigen sind.
Die Elektronikkomponenten werden zuverlässig geschützt und bei präziser Abstimmung der Gehäuse auf die Elektronikeinbauten oder andersherum, kann auch die Messgenauigkeit positiv beeinflusst werden. Sie minimieren das Risiko von Ausfällen und Reparaturen, was Zeit und Kosten spart und die Lebensdauer der Messgeräte wird erhöht. Anwendungsorientiertes Zubehörprogramm sowie kundenspezifische Bearbeitungsmöglichkeiten bauen die Möglichkeiten, die Standardgehäusen bieten, weiter aus.
Welche OKW-Gehäuse eigenen sich besonders als zuverlässige Elektronikverpackung für Messgeräte?
So unterschiedlich die Größen sind, die gemessen werden, so unterschiedlich sind auch die Geräte – und somit auch die Gehäuse. Nachfolgend lernen Sie eine beispielhafte Auswahl an geeigneten OKW-Gehäusen von mini bis voluminös kennen.
DATEC-COMPACT: ein robustes, ergonomisches Mobilgehäuse für ermüdungsfreies Bedienen
DATEC-COMPACT im Einsatz als Holzfeuchtemessgerät
SOLID-BOX: für moderne Elektronikverpackungen im industriellen Umfeld oder geschützten Außenbereich
SOLID-BOX im Einsatz im Bereich Smart-Farming zur Langzeitüberwachung
PROTEC: quadratische Grundform und optimal als Wand- und Pultgehäuse nutzbar
PROTEC im Einsatz als Multimeter-Messgerät
MINI-DATA-BOX: hochwertige Optik für miniaturisierte Elektronikeinbauten
MINI-DATA-BOX im Einsatz als Datenlogger im Bereich Pflanzenmanagement
Wenn Sie an weiteren Informationen zu unseren Produkten im Bereich MESS-/REGELTECHNIK/AUTOMATISIERUNG interessiert sind, sehen Sie sich das folgende Video an: